Bekanntester Vertreter: Mayer Amschel Rothschild (eigentlich Mayer Amschel Bauer), deutscher Bankier (1744 - 1812).
Mayer Amschel Rothschild errichtete 1766 in Frankfurt ein Bankhaus, das bis 1901 nur von Mitgliedern der Familie Rothschild geführt wurde.
Er bekam 5 Söhne - Amschel, Salomon, Nathan, Karl (Kalmann) und James (Jakob) - die wiederum Banken in London (Nathan), Berlin (Amschel), Paris (Jakob), Wien (Salomon) und Neapel (Kalmann) errichteten.
Salomon Rothschild war Mitglied der Freimaurer.
1816 wurden die Brüder Rothschild in Österreich geadelt, 1822 in den Freiherrnstand erhoben.
Das Haus Rothschild beherrschte im 19.
Jahrhundert das gesamte staatliche Anleihegeschäft.
Seit dem frühen 19. Jahrhundert gehören
die Rothschilds zu den einflußreichsten Personen in der internationalen
Politik.
1773 soll Mayer Amschel Rothschild ein
geheimes Treffen im Hause der Rothschilds in der Judenstraße in Frankfurt
mit 12 wohlhabenden und einflußreichen jüdischen Geldgebern
(die "Weisen von Zion“) abgehalten haben.
Bei diesem Treffen wurde ein Plan ausgearbeitet,
wie man das gesamte Vermögen der Welt (und damit die Welt selbst)
kontrollieren kann („Die Protokolle der Weisen von Zion“).
Die Echtheit der Protokolle wurde angeblich
bereits 1930 bestätigt, Nachdrucke wurden trotzdem indiziert und auch
heute ist der Besitz dieser Schriften in Deutschland verboten.